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Mädchennotdienst Außenansicht

Willkommen auf der Seite des Mädchennotdienstes (MND)*
Beratung und Hilfe für Mädchen und junge Frauen von 12 - 21 Jahre

Telefon: 030 61 00 63 - wir beraten auch anonym -

Wir sind für dich da - jederzeit - Tag und Nacht
  • Wenn du Schutz und Sicherheit brauchst.
  • Wenn du Zuhause Probleme hast und auf der Suche nach Lösungen bist.
  • Wenn du dich in deiner alltäglichen Umgebung bedroht fühlst.
  • Wenn du in Not bist und nicht mehr weißt, wie es weitergehen soll.
  • Wenn du Stress in der Familie oder Partnerschaft hast.
  • Wenn du wegen deiner sexuellen Orientierung diskriminiert wirst.
  • Wenn du von sexueller Gewalt bedroht oder betroffen bist.
  • Wenn du die Gewalt zwischen deinen Eltern nicht mehr aushältst.
  • Wenn du wegen deines kulturellen Hintergrundes diskriminiert wirst.
  • Wenn du von Zwangsverheiratung bedroht bist..
* in Kooperation mit Wildwasser e. V.

Wer wir sind?

Mobirise

Der Mädchennotdienst, als ein Bereich des BNK, ist ein Kooperationsprojekt mit Wildwasser e. V. Im Team des MND arbeiten sechs erfahrene Sozialpädagoginnen.

Wir bieten:
  · Krisenintervention
  · Schutz
  · Beratung
  · Orientierung


Verlegung

Verlegung in eine geeignete Einrichtung


Die Hauptaufgabe des Mädchennotdienstes - MND
ist die Klärung der Inobhutnahme. Die weitere Unterbringung im Rahmen einer Inobhutnahme wird von den freien Trägern der Jugendhilfe durchgeführt. Dazu hat (fast) jedes Jugendamt mindestens eine Kriseneinrichtung benannt, in die der JND/MND direkt und – zu Zeiten, in denen das Jugendamt nicht zu erreichen ist - ohne vorherige Absprache verlegen kann.

Es gibt in 10 von 12 Bezirken insgesamt 12 regionale Kriseneinrichtungen, die durch das Jugendamt oder den JND/MND belegt werden können. Außerdem gibt es drei überregionale Kriseneinrichtungen, die spezielle Zielgruppen haben:

  • Krisenwohnung Wildwasser - mädchenspezifische Unterbringung
  • Papatya - geschützte Einrichtung für Mädchen, die von Zwangsheirat und „Gewalt im Namen der Ehre“ bedroht sind (Adresse ist geheim, Kontaktaufnahme auch für professionelle Helfer nur über JND möglich)
  • Neuhland – Einrichtung für suizidgefährdete Jugendliche oder Jugendliche mit psychischen Problemen

Beratung

Mobirise

Mädchenspezifische Beratung im Mädchennotdienst

Was bedeutet eigentlich mädchenspezifisch?
Mädchenspezifisch ist alles, was Mädchen erleben, nur weil sie weiblichen Geschlechts sind. Positiv wird der Begriff gebraucht, um zu sagen, hier wird den Mädchen ein spezielles Angebot gemacht z. B. mädchenspezifische Beratung. Negativ wird der Begriff gebraucht, wenn man betonen will, dass Mädchen nur wegen ihres Geschlechts diskriminiert, benachteiligt, unterdrückt, beleidigt oder gequält werden.

Ob du uns anrufst oder vorbeikommst, du kannst dich jederzeit an uns wenden, wenn du dich in deiner Familie unwohl fühlst, traurig oder wütend bist und nicht mehr weiter weißt. Du kannst dich auch anonym beraten lassen.

Wir helfen bei den verschiedenen Formen von Konflikten.

Unter Konflikt versteht man, Situationen, in denen Meinungen und Handlungen aneinander knallen. Konfliktlösung ist die Kunst, Meinungsverschiedenheiten offen zulegen und Lösungen zu finden, mit denen sich alle Beteiligten des Konflikts zufrieden geben können.

Konflikte zeigen an, dass es Zeit für Veränderungen ist. Sie bedeuten eine Chance, festgefahrene Situationen wieder flott zu kriegen und zu klären. Wenn ein Konflikt überwunden wurde, ist es gelungen, zerstörerische Kraft in konstruktive Kraft zu verwandeln. Darauf kann man zurecht stolz sein!

Uns interessiert, wie es dir geht und welche Hilfe du dir wünscht!
  • Deine Wünsche werden erfragt und soweit es geht berücksichtigt.
  • Es wird dir geglaubt.
  • Du wirst - wenn nötig - geschützt.
  • Du wirst Informationen erhalten, die dir helfen zu entscheiden, welchen nächsten Schritt du gehen willst.
  • Gemeinsam wird nach einer Lösung gesucht, die du mittragen kannst.
  • Wenn nötig, wird dafür gesorgt, dass jemand übersetzt.
Eine Krisenintervention hilft zu erkennen, um welche Krise es sich handelt und welches die passenden Hilfsmaßnahmen sein könnten.
Das Beratungsgespräch verhilft uns zu einer ersten fachlichen Einschätzung der Situation.
Die Beratung verpflichtet dich/Sie noch zu nichts, kann aber helfen, eine Entscheidung zu fällen. Gemeinsam mit dir/Ihnen entwickeln wir Lösungsideen.
Deine/Ihre Ressourcen und Stärken werden immer mit berücksichtigt.

Liegt eine akute Kindeswohlgefährdung vor, besteht auch über den MND wie beim JND die Möglichkeit der Inobhutnahme.
Wir kooperieren eng mit den mädchenspezifischen Krisendiensten für Mädchen und Frauen und sind mit den Beratungsstellen und Einrichtungen gut vernetzt.

Kooperationsprojekt

Mobirise

Der Mädchennotdienst ist ein sehr erfolgreiches Kooperationsprojekt

der öffentlichen und der freien Jugendhilfe. Kooperationspartner sind Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, als öffentlicher Träger sowie Wildwasser e. V.  als freier Träger der Jugendhilfe.

Jeweils drei erfahrene Sozialpädagoginnen aus dem öffentlichen Dienst und dem freien Träger bilden das Team des MND und sichern mit Unterstützung von Kolleginnen des JND die Erreichbarkeit des MND rund um die Uhr.

Mit dieser Kooperation wird sichergestellt, dass Inobhutnahmen rund um die Uhr durch Mitarbeiterinnen des öffentlichen Dienstes entschieden werden und entsprechend der gesetzlichen Bestimmungen anerkannte freie Träger an der Durchführung der Inobhutnahme beteiligt sind (vgl. hierzu Münder u. a., FK-SGB VIII § 42 RZ 28 und 82 ff., Stand 01.04.2006).


Angebote

Mobirise

Mädchen und junge Frauen

geraten unabhängig ihrer kulturellen Herkunft und ihres religiösen Hintergrundes häufig auf Grund ihrer weiblichen Geschlechtszugehörigkeit in Krisen- und Gefährdungssituationen bzw. erfahren Benachteiligung und Diskriminierung. Der Mädchennotdienst bietet diesen Mädchen und jungen Frauen Beratung und Unterstützung in einem besonders geschützten Raum. Um dieses Angebot kontinuierlich zu gewährleisten, wurde der Mädchennotdienst 2006 als Spezialbereich im Jugendnotdienst integriert.

Im Mädchennotdienst wird Mädchen und jungen Frauen im Alter von 12 – 21 Jahren eine verlässliche und stabilisierende Situation geboten, die es ihnen ermöglicht, zur Ruhe zu kommen, Konflikte zu bearbeiten und unter Einbeziehung vorhandener Ressourcen gemeinsam mit den Sozialarbeiterinnen Lösungen zu entwickeln.

Im Mittelpunkt der Arbeit des MND stehen vor allem:
  • Mädchen und junge Frauen, die sich ausdrücklich von Frauen beraten und/oder betreuen lassen wollen
  • Mädchen und junge Frauen mit Migrationshintergrund, die auf Grund von Zwangsverheiratung, Diskriminierung und weiblicher Identifikationsprobleme einen besonderen Schutz benötigen
  • Mädchen und junge Frauen, die von sexueller, psychischer und physischer Gewalt bedroht sind oder diese erfahren haben
  • Unbegleitete Mädchen und junge Frauen, bei denen die Rückführung in das Herkunftsland unter der Berücksichtigung der Zustände durch Verschleppung in die Prostitution oder ähnliche Situationen geprüft werden muss
  • Mädchen und junge Frauen, die durch Schwangerschaft in eine Krisensituation geraten sind
  • Mädchen und junge Frauen, die aufgrund ihrer sexuellen Orientierung im Elternhaus oder in ihrem sozialen Umfeld in Konflikt geraten sind sowie
  • Personen aus dem sozialen Umfeld der Mädchen und jungen Frauen, die im Zusammenhang mit einer realen oder vermeintlichen Notlage eines Mädchens Hilfe und Unterstützung suchen.
  • Mädchen und junge Frauen, die bereits selber Mutter sind und sich in einer Notsituation befinden, werden mit ihren Kindern zusammen aufgenommen.
Die bereits für den gesamten Arbeitsbereich Jugendnotdienst/Mädchennotdienst beschriebenen Kernaufgaben wurden für den Bereich Mädchennotdienst noch konkretisiert:
  • Aufgabenerfüllung durch weibliche pädagogische Fachkräfte in einem besonders geschützten Raum
  • Krisenberatung und Inobhutnahme von Mädchen ab 12 Jahren bis 17 Jahren
  • Krisenberatung und Unterbringung von jungen volljährigen Frauen (18 – 21 Jahre) nach sexuellen, psychischen und physischen Gewalterfahrungen sowie Vernachlässigung, Misshandlung und Diskriminierung
  • Telefonische Erreichbarkeit rund um die Uhr über eigene Zugangsnummer
  • Kollegiale Fachberatung
Der MND arbeitet eng mit der Krisenwohnung von Wildwasser und der Krisengruppe Papatya als mädchenspezifische Krisendienste für Minderjährige zusammen. Außerdem ist für die Mitarbeiterinnen die Vernetzung mit speziellen Beratungsstellen, wie z. B. „Drogennotdienst“, „Dick und Dünn“, „NeUhland“, „pro familia“ und „balance“, unverzichtbarer Bestandteil in der täglichen Arbeit.

Bei der Versorgung von jungen Frauen gibt es eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Beratungsstellen und Einrichtungen für junge Volljährige.

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