Verlegung in eine geeignete Einrichtung


Die Hauptaufgabe des Jugendnotdienstes -JND

ist die Klärung der Inobhutnahme. Die weitere Unterbringung im Rahmen einer Inobhutnahme wird von den freien Trägern der Jugendhilfe durchgeführt. Dazu hat (fast) jedes Jugendamt mindestens eine Kriseneinrichtung benannt, in die der JND direkt und – zu Zeiten, in denen das JA nicht zu erreichen ist - ohne vorherige Absprache verlegen kann.

Es gibt in 10 von 12 Bezirken insgesamt 12 regionale Kriseneinrichtungen, die durch das Jugendamt oder den JND belegt werden können. Außerdem gibt es drei überregionale Kriseneinrichtungen, die spezielle Zielgruppen haben:

  • Krisenwohnung Wildwasser - mädchenspezifische Unterbringung
  • Papatya - geschützte Einrichtung für Mädchen, die von Zwangsheirat und „Gewalt im Namen der Ehre“ bedroht sind (Adresse ist geheim, Kontaktaufnahme auch für professionelle Helfer nur über JND möglich)
  • Neuhland – Einrichtung für suizidgefährdete Jugendliche und Jugendliche mit psychischen Problemen.