Feedback

Feedback– das Wort kommt aus dem Englischen und bedeutet wortwörtlich „zurückfüttern“. Damit ist eine Rückmeldung gemeint.

Jemand hat etwas beobachtet, gehört, gesehen, erlebt und möchte einer anderen Person mitteilen, wie er das empfunden hat. Es geht nicht darum, dass der/die Andere schlecht oder doof ist, sondern dass etwas an dem Verhalten einen irritiert, ärgert, wütend oder traurig macht. Hilfreich ist Feedback, wenn es gelingt, meinem Gegenüber zu erklären, wie seine/ihre Art gewirkt hat und welche andere Verhaltensweise ich mir anstatt dessen von ihm wünsche. Wenn eine Schuldzuweisung vermieden wird, fühlt sich der andere nicht angemacht und muss sich nicht verteidigen. Dann ist er offen zuzuhören.

Und dann kann man darüber verhandeln, was sich in Zukunft ändern könnte, damit es nicht wieder zu Irritationen und Verletzungen kommt.

 

Hier zwei Beispiele wie der gleiche Inhalt mal angreifend, mal kooperativ transportiert wird.

Nicht so sinnvoll: andere Eltern erlauben auch, dass ihre Kinder lange weggehen. Ich finde es so gemein, dass ich das nicht darf.

Hilfreicher: Ich verstehe, dass ihr euch Sorgen um mich macht. Wenn ich euch sage, mit wem ich wo bin, kann ich dann länger weggehen?

 

Nicht so sinnvoll: Du gehst mir auf die Nerven mit deinem ständigen Gemecker!

Hilfreicher: wenn du so oft was an mir auszusetzen hast, merke ich, dass ich wütend werde.

Ich würde mir wünschen, dass du in Zukunft auch auf die Sachen achtest, die du an mir gut findest und Kritik nur dann äußerst, wenn es dir um etwas wirklich Wichtiges geht.

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