Ein Vater setzt sich abends

immer ans Bett seiner Tochter Betty und fängt an, sie unter der Bettdecke zu streicheln. Sie hat abends immer Angst vor dem Moment, wenn die Tür aufgeht und er reinkommt. Betty traut sich nicht ihrer Mutter etwas zu sagen. Ihr Vater hat damit gedroht , seine Frau und seine Kinder zu verlassen, wenn Betty ihr sagt, was er macht. Deshalb traut sie sich nicht, etwas zu sagen. Erst als sie sich 1 Jahr später in einen Jungen verliebt, fasst sie den Mut, von Zuhause wegzulaufen. Mit ihrem Freund kommt sie in den JND und bittet darum, aufgenommen zu werden.

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Max lebt seit Wochen auf der Straße,

er war vorher in einer Einrichtung untergebracht, konnte sich aber nicht an die Regeln halten und flog raus. Eine Weile gelingt es ihm sich durch kleine Diebstähle über Wasser zu halten. Eines Tages begegnet er einem Mann, der ihm Unterkunft und Essen anbietet für „gewisse Gegenleistungen". Erst findet Max das nicht so schlimm, aber er ekelt sich immer mehr. Als er dem Mann sagt, dass er seine Berührungen nicht mehr will, wird er zornig. Sie streiten sich. Max landet mitten in der Nacht auf der Straße. Er ruft im JND an. Die Beraterin am Telefon lädt ihn ein, herzukommen. Max muss erst seine Scham überwinden, um im Gespräch von den sexuellen Übergriffen zu erzählen.

Er entscheidet sich nach der Beratung, den Mann anzuzeigen und sich auf eine neue Einrichtung einzulassen.

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Angela hat einen Jungen im Chat kennengelernt

Er hat ihr versprochen, dass er gut zu ihr sein wird und sie lieb hat. Sie fühlt sich in ihrer Familie unwohl und ungeliebt und will ihm glauben. Sie läuft wegen ihm aus ihrem Heimatort weg und kommt nach Berlin. Die ersten paar Tage ist er wirklich lieb. Aber dann verlangt er von Angela, dass sie auch mit seinem besten Freund schläft. Als sie sich weigert, droht er damit, sie zu verlassen. Er setzt sie so unter Druck, dass sie alles über sich ergehen lässt. Sie fühlt sich schmutzig und benutzt. Weil sie sich schämt, traut sie sich nicht Hilfe zu holen. Bei einer zufälligen Polizeikontrolle wird festgestellt, dass sie weggelaufen ist. Sie wird von der Polizei in den JND gebracht. Hier bricht Angela weinend zusammen. Sie ist von der sexuellen Gewalt, die sie erfahren hat, sehr verletzt und voller Selbstvorwürfe. Angela hat Sehnsucht nach ihren Eltern. Zum Glück sind diese bereit nach Berlin zu kommen und gemeinsam zum Jugendamt zu gehen.

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