© Massimo Branca, Catalina starb mit 18, Bukarest, 2014

© Fara Phoebe Zetzsche, Berlin, 2014
© 2017 Verwaltungsgesellschaft

Verloren in Berlin und Bukarest. Fotografien von Fara Phoebe Zetzsche und Massimo Branca.

Ausstellungen vom 16. März bis 21. Mai 2017

Immer mehr Jugendliche fliehen vor Problemen mit ihren Eltern in ein Leben auf der Straße. Viele kommen nach Berlin, um ihr vermeintliches Glück in der Anonymität der Großstadt zu suchen. Ca. 2.000 von ihnen leben auf den Straßen Berlins. Ihr Alltag ist von Drogenabhängigkeit, der ständigen Sorge um Essen und einen Schlafplatz, meist unaufrichtigen Freundschaften, dem Ausschluss aus der Gesellschaft, Kriminalität und Kontakt mit der Exekutive geprägt. In Bukarest lebten bis 2015 einige Obdachlose in den Tunneln des Hauptbahnhofs.

 

Die beiden Fotografen Fara Phoebe Zetzsche und Massimo Branca begleiten obdachlose Jugendliche in Berlin und Bukarest und erzählen von ihrem Überlebenskampf und ihren Geschichten.

 

Fara Phoebe Zetzsche erhielt 2014 für ihre Dokumentation Stray Kids den »Lammerhuber Photo-graphy Award«. Mit dem Projekt »Inside Outside Under Bucharest« gewann der italienische Fotograf Massimo Branca 2016 den »Lumix Hannover Festival Public Choice Award«.

 

Die Ausstellung wurde kuratiert von Gisela Kayser.

 

Parallel wird die Ausstellung Auf der Straße – Porträts und Stadtlandschaften von Berlins Straßenjugendlichen gezeigt. Die Straßenjugendlichen hatten die Möglichkeit, ihre Umgebung mit einer Digitalkamera neu kennenzulernen. Ebenso konnten sie im Fotostudio die analoge und digitale Porträtfotografie entdecken. Dabei entstanden sind herausragende Porträts und Stadtlandschaften. Gezeigt werden die Ergebnisse eines mehrwöchigen Foto Workshops im Rahmen des Perspectives Programms von C/O Berlin in Zusammenarbeit mit der KuB. Ausstellungen vom 16. März bis 21. Mai 2017

 

Dienstag bis Sonntag 12 bis 18 Uhr | Eintritt frei | Ausweis erforderlich

Schließzeiten: 26. März, 7. und 14. Mai 2017

Öffnungszeiten an Ostern: Karfreitag, 14. April 2017, geschlossen, an allen Osterfeiertagen incl.

Ostermontag von 12 bis 18 Uhr geöffnet.

 

Freundeskreis Willy-Brandt-Haus e.V.

Geschäftsführerin, Künstlerische Leiterin Gisela Kayser | T 030 25 99 37 85

Presseinformationen Ela Papen | T 030 25 99 37 87 | F 030 25 99 37 88

presse freundeskreis-wbh de | www.fkwbh.de

 

Eine Ausstellung in Kooperation mit der KuB - Kontakt-und Beratungsstelle.

Gefördert durch die Bundeszentrale für politische Bildung

Technische Unterstützung: Verwaltungsgesellschaft Bürohaus Berlin mbH



Cover des Berichts 2015

Neu!  Der neue Bericht 2016 ist da! Der(die) Bericht(e) steht(en) im Downloadbereich zur Verfügung.

 



Hinweis auf Mehrsprachigkeit der Hotline-Kinderschutz.

Neu! Die Hotline-Kinderschutz ist ein niedrigschwelliges, telefonisches "Rund-um-die-Uhr" Beratungs- und Unterstützungsangebot und eine erste Anlaufstelle für alle Bürgerinnen und Bürger, die sich Sorgen um das Wohl von Kindern und Jugendlichen machen.

 

Die Beratung kann auch anonym erfolgen.

 

Unser Ziel ist es frühzeitig Gefährdungen für Kinder und Jugendliche zu erkennen und Hilfe und Unterstützung anzubieten.

 

Wir möchten mit der Erweiterung unseres Angebotes türkische, russische und arabischsprachige Familien erreichen und ihnen die Möglichkeit geben in ihrer Sprache beraten zu werden und Hilfe zu bekommen.

 



Betrifft Praktikumsplätze

Wir bieten im Berliner-Notdienst-Kinderschutz Praktikumsplätze für Studierende der Sozialen Arbeit im Praxissemester an. Dieses Praktikum ist als Verwaltungspraktikum anerkannt. Darüber hinaus stellen wir Praktikumsplätze für Erzieher/Innen in unserem Unterbringungsbereich der Kindergruppe zur Verfügung.

 

Aufgrund unserer Aufgaben arbeiten bei uns auch die Praktikantinnen und Praktikanten in der Regel im Schichtdienst.

 

Praktikumsplätze für den Bundesfreiwilligendienst, ein freiwilliges soziales Jahr oder Schulpraktika können wir leider nicht anbieten!

 



Ansicht der Dokumentation

Die Dokumentation zur Fachtagung vom Mai 2011

Neu! Die Dokumentation zur Fachtagung vom Mai 2011 "Gefährdete Jugendliche im toten Winkel - (k)ein Thema für den Kinderschutz" steht ab sofort als Download zur Verfügung. (PDF ca. 3,6 MB)